Aktuelle Situation

Man denkt sich am Anfang immer viel aus. Stellt sich viele Dinge vor. Erst nach und nach kommt man dann zu dem Schluss dass man das alles gar nicht unter einen Hut bringen kann.

 

Auch wenn die aktuelle gesellschaftliche Situation, rund um die Begleiterscheinungen einer Pandemie, in einem Ausmaß in der wir so etwas noch nicht gesehen haben, die Verwirklichung meiner kleinen und großen Projekte begünstigt haben. Muss ich mittlerweile zugeben dass ich mich überladen habe mit Hobbies und Projekten. So war ich mehr oder weniger gezwungen ein wenig auszumisten, aufzuräumen und ein paar Dinge auf später zu vertagen. 

 

Einen auf Science Fiction orientierten Blog zu bestücken, mit eigenem Podcast und vielen verschiedenen Themen, kann eine erfüllende und alleinige Aufgabe sein. Die Mitarbeit bei Warp-Core.de und das betreuen des dortigen Podcast, ist der nächste Berg an Arbeit. Es ist zwar beides eine erfüllende Aufgabe und bereitet mir sehr viel Freude, auf der anderen Seite verlangt es viel Freizeit ab und auch Konzentration, um am Ende des Tages ein Produkt präsentieren zu können, das ansprechend ist. Alles was darüber hinaus geht, muss ich erstmal auf den Stapel der Projekte legen, die ich mir für später aufhebe. 

 

So werde ich die Idee einen Roman zu schreiben, werde ich erstmal verschieben, denn auch hier brauch man zu allererst Zeit und die nötige Ruhe. Beides kann ich zurzeit nicht entbehren. 

 

Auch das Bücher sammeln ist etwas, dass vorerst verschoben werden muss. Hier hatte ich mir eigentlich eine öffentliche Sammlung und eine dazugehörige Datenbank vorgestellt. Diese Absage tut mir persönlich am meisten weh, muss aber leider auch sein. 

 

Das Entschlacken und Aufräumen des eigenen Lebensraumes neben dem eigentlich realen Leben zwischen Familie und Arbeit, ist etwas das gut tut. Sich einzugestehen nicht allen Dingen gleichzeitig das ganze Maß der eigenen Aufmerksamkeit schenken zu können, ist eine schmerzhafte aber befreiende Erkenntnis. Es macht neuen Raum für Kreativität und Orientierung. Ich hoffe irgendwann in die angenehme Situation zu kommen in der ich mich diesen Dingen wieder mit all meiner Aufmerksamkeit zu widmen, doch vorerst werden dieser Blog und die Arbeit bei Warp-Core.de meine Prioritäten bleiben. Neben all den anderen Dingen die da noch so zu erledigen sind. 

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Perry Rhodan - Unternehmen Stardust

Die Menschheit reist zum Mond und findet dort, mit Hilfe der Arkoniden, einen Weg in die Zukunft. Hier habe ich meine Reise durch das Perryversum begonnen. Eine scheinbar nie endende Reise durch die Jahrzehnte der Heftromane. Am Anfang stand für mich die Eine Frage: Wo anfangen? Zu meinem persönlichen Glück hatte ich zu Beginn dieser Irrfahrt, einen Obi Wan an meiner Seite. Den lieben Mario Staas, der mir hier und da geholfen hat die richtige Richtung zu finden. Wahrscheinlich ist Crest dann die bessere Analogie, aber sei es darum. De Facto wäre es ohne Ihn nicht passiert und ich würde immer noch neidisch vor einem riesigen Berg von Science-Fiction-Gold stehen.

 

Die Nummer 1 "Unternehmen Stardust", welche im September 1961 erschienen ist und das erste von mittlerweile über dreitausend Heften in der Hauptserie (ohne jegliche Spinoffs oder Reboots), ist wohl die offensichtliche Antwort auf die Frage, wo denn nun zu beginnen ist. Auch wenn es so offensichtlich erscheint ist es wohl der schwere und vor Allem der lange Weg. Der richtig lange Weg. Die offenkundigen Probleme eines Einstiegs mittendrin, oder gar bei den aktuellen Heften, nämlich das Gefühl ein dummer Mensch zu sein, besteht hier nicht. Man beginnt bei Null und erlebt wie sich ein ganzes Universum entwickelt. 

 

Doch selbst in dieser komfortablen Lage kämpft man mit Dingen die einem das Lesen schwer machen. Es ist Literatur die aus der Zeit gefallen ist. Nicht nur in den Bezügen sondern auch in Sprache, kulturellen Hintergründen und dem allgemeinen Vorstellung was richtig und was falsch ist. So stolpert man ständig über eine allmächtige Autorität die dem ein oder anderen Charakter innewohnt. Man kämpft mit den Beziehungen die zwischen Frau und Mann bestehen. In diesem ganzen Konfliktfeld an Stereotypen wollen wir die schlimmsten Vorwürfe, der Ungleichbehandlung der unterschiedlichen Ethnien, mal ganz außen vor lassen. Wenn man eine Geschichte die in den Köpfen der 60'er Jahre ersonnen wurde, in das Spotlight der mittlerweile vorherrschenden allgemeinen Meinung stellt, so wirkt es von gestern, antiquiert und überholt. 

 

Doch wenn man es schafft, diese Schale aufzubrechen und den Kern der Sache zu betrachten, dann hat man die Möglichkeit etwas schönes in "Unternehmen Stardust" zu finden. Zwar waren die Köpfe hinter der Geschichte und den Charakteren der Reihe, Männer mittleren Alters der 60'er Jahre, aber es waren optimistische und progressive Köpfe. Man schaffte es entgegen anderer Science-Fiction eine Utopie zu schreiben und sich auf die Suche nach dem "Sollen" in der Zukunft zu begeben. Das vor dem Hintergrund der zeitgenössischen Verhältnisse aber losgelöst vom jeweils aktuellen Denken. Der Kontrast, der zwischen Perry Rhodan und den grauen Eminenzen der Erde entsteht, ist erfrischend und verweigert sich einem humeschen nautralistischen Fehlschluss. Wie soll der Mensch der Zukunft sein, was soll der Mensch von heute hinter sich lassen und was könnten wir als Menschen für ein ungeheures Potenzial entwickeln, wenn wir uns einig sein könnten. Die Auflösung des Nationalstaates, zugunsten eines Weltbürgers. Die Verhinderung eines Atomkrieges, mit der Hilfe der Arkoniden. Der Aufbruch in eine Zukunft die keine Grenzen kennt.

 

Im Nachhinein ist es schade, dass man anscheinend nicht den Mut hatte oder es einem Menschen nicht zutraute, die atomare Bedrohung des kalten Krieges aus sich heraus zu lösen. Hier musste man sich auf die arkonidische Technologie verlassen. Ob das nun ein zynischer Kommentar oder eine Vorhersage war, kann ich nicht beurteilen.

 

In "Unternehmen Stardust" ist viel drin, anscheinend zu viel, denn die darauffolgenden Hefte können das Versprechen nicht halten und verzetteln sich da wo sich "Unternehmen Stardust" aufgebaut hat.

 

Für Einsteiger ist das Heft nur bedingt zu empfehlen und man muss sich erst durch eine dicke Schicht an 60'er Jahre Vokabular kämpfen bevor man sich in den unendlichen Weiten von Karl Herbert Scheer und Perry wiederfindet. Hier hat meine Faszination gezündet und ich bin dran geblieben, denn selbst wenn in den Folgeheften die Qualität nicht gehalten werden kann, begeistert das Versprechen der längsten Science-Fiction-Geschichte der Welt immer noch. 

 

Schaut rein und traut euch. Es lohnt sich - Versprochen. 

 

Achso einen Tipp habe ich noch für euch: Am einfachsten ist entweder jemanden zu kennen, der einem etwaige Fragen zum Verständnis beantworten kann. Solltet ihr so jemanden nicht zur Hand haben, dann ist die PerryPedia zu empfehlen, dort kann man alles brauchbare nachlesen und sich einen Überblick verschaffen. Wenn ihr euch mit interessierten Lesern unterhalten wollt, stehen euch viele gutbesuchte und geführte Facebook-Gruppen oder auch der Discord-Server von WarpCore, der WarpTalk offen. 

 

Ich packe euch einen Affiliate-Link zu den Ebooks- Auf Amazon.de unten rein. Viel Spaß beim Lesen. 

 

Wenn ihr mehr über meine Reise durch der Perryversum hören wollt, dann schaut mal auf Warp-Core vorbei dort spreche ich immer mal wieder mit Mario über meine Fortschritte - in Form des WarpCast - A Beginners Guide to Perry Rhodan. 

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Star Trek: Discovery - Der Enterprise Krieg

Die aktuellste Veröffentlichung der Discovery Romanreihe beschäftigt sich obskurer weise mit einem anderen Schiff. Im Fokus finden sich Pike Una und die Besatzung der Enterprise, im Pergamonnebel wieder, wo sie in einen Jahrhunderte alten Konflikt stolpern, dem sie nur knapp entkommen. 

 

Die Handlung

 

Als die Enterprise zum Ende der ersten Staffel von Star Trek: Discovery auftaucht und zu Beginn der zweiten Staffel auch in die echte Handlung der Serie aufgenommen wird, befand sie sich gerade auf dem Rückweg von einer mehr als einjährigen Mission. Der Roman schließ die Lücke zwischen der Mission auf Talos IV und dem Eingreifen von Pike und Co in Star Trek: Discovery (DISCO). 

 

Im Pergamon Nebel wird die Enterprise vom Ausbruch des Krieges überrascht, aus seltsamen Gründen scheint man darauf zu verzichten die Enterprise aus dem Nebel zurückzurufen um eines der modernsten und bestausgerüsteten Schiffe der Flotte gegen die klingonische Übermacht einzusetzen. Im schlimmsten Fall soll die Enterprise den Krieg überdauern und die Ideale der Föderation und Sternenflotte erhalten. Doch der Pergamon-Nebel scheint kein Ort zu sein an dem man ein ruhiges Jahr verbringt. Auf einer Forschungsmission wird die Enterprise-Crew von den Grenzenlosen zum Teil entführt und zum Spielball im Jahrhunderte alten Krieg zwischen ihnen und den Rengru gezwungen. Captain Pike, um einen großen Teil seiner Crew beraubt versucht mit allen Mitteln seine Crew zu retten und mit heiler Haut wieder aus diesem nebelumspannenden Schlamassel herauszukommen. Mehr soll an dieser Stelle jedoch nicht gesagt sein, da ich euch sonst zu stark spoilern würde. Fakt ist dass jeder der die zweite Staffel von DISCO gesehen hat, weiß wohin der Roman führt. Es ist dann bereits klar, wohin Spock und Pike sich entwickeln. Deswegen ist es schade dass man den Roman nicht zwischen der ersten und zweiten Staffel von DISCO in der deutschen Übersetzung herausgebracht hat. Woran das im Einzelnen gelegen hat, wissen nur die schlauen Köpfe bei CrossCult. 

 

Ein Captain 

 

Der alles überstrahlende Charakter der zweiten Staffel von DISCO, Christopher Pike, bekommt auch hier wieder eine besondere Rolle. In der bewährten Methode der DISCO-Romane, sich immer einen oder zwei wichtige Charakter aus der Serie vorzunehmen und Ihren Weg zur Handlung von DISCO selbst zu führen. Leider bekommen wir in der ersten Hälfte des Romans die schwächste Seite des Charakters zu lesen. Hier herrscht das Credo der Exposition, die dunklen Seiten des Captain müssen eingeführt werden und der Selbstzweifel eines gebrochenen Man muss aufgebaut werden. So beginnt die ewig selbe Leier von Vina, Talos IV und Verlusten. In den besten Momenten haben wir hier einen Captain der eine unfassbare Ausstrahlung hat, für den man mitfiebert und dem man überall hin folgt. Untrennbar scheint dieser Charakter mittlerweile mit dem Schauspieler Anson Mount verbunden zu sein. Außerdem muss man wohl neidlos anerkennen, dass die Momente des Zusammenspielen des Captains mit Spock, Una oder Boyce am besten gelungen ist. Neben einigen langatmigen Passagen und Momenten in denen der Autor versucht mit unangebrachten Suspense Spannung aufzubauen, kann man wenig an John Jackson Miller's kritisieren. 

 

Ein Wissenschaftler

 

Der wahrscheinlich bekannteste Wissenschaftsoffizier der Sternenflotte muss natürlich auch in diesem Roman beginnen. Es muss erklärt werden wie es zur inneren Zerbrochenenheit des fragilen Hybriden aus Mensch und Vulkanier gekommen sein kann. Am Ende muss er Engel und Signale gesehen haben. Am Ende muss er in der Psychiatrie auf Sternenbasis 5 sitzen. Der Weg dahin und die Konflikte die er dort ausfechtet, ist gelungen. Er wirkt respektvoll und nachvollziehbar. In Kleinigkeiten tauchen aber wieder die seltsamen Momente auf, in denen man die seltsam konstruierte Geschichte zwischen Spock und Burnham erklären will. Diese wirken bemüht und nicht homogen. Alles in Allem bleibt mir aber auch hier nichts anderes übrig als John Jackson Miller auch bei diesem schwierigen Must-Have Respekt zu zollen. Die Probleme die bestehen, haben wohl eher mit der übergreifenden Konstruktion der Geschichte zu tun, als mit den kreativen Entscheidungen, sowie Handwerk des Autors. 

 

Die Nummer Eins

 

Einer meiner liebsten Rollen aus der zweiten Staffel von DISCO ist Una, wohl besser bekannt unter dem Namen "Nummer Eins". The one and Only, auch wenn man dann ein bisschen unfair gegenüber Will Riker ist oder Jean-Luc's Hund. Die Menschenfrau, welche unter Illyrianern aufgewachsen sein soll, tut hier wieder das wozu sie da ist. Sie hält dem Captain den Rücken frei. Sehr interessant empfinde ich die Idee, die beiden unzertrennlichen Teile der selben Sache zu trennen und beide auf sich gestellt handeln zu lassen. Das war ein wirklich innovativer Kniff, der in DISCO selbst leider versäumt wurde. Was man hier aufbaut macht man sich aber wenige Kapitel später wieder zunichte, denn dort verkommt die Unfehlbare per Zufall zum Deus ex Machina. Ein Plotbereich der mir am Ende zu wenig auserwählt wird, wo man sogar versäumt die Mechanik halbwegs zu erklären. So verschenkt man die fantastische Idee der Rengru etwas und vertut eine Chance ein Statement abzugeben. 

 

Ein Fazit

 

Mit dem Roman Enterprise Krieg, macht der geneigte Discovery-Fan grundsätzlich nichts falsch. Fans der klassischen TOS Enterprise in der Zeit vor Kirk, haben es dabei schon schwerer. Das Buch ist durchdrungen von Discovery-Motiven. Von den guten Dingen (Anton Mounts Pike) oder der neuentdeckten Nummer Eins. Leider auch von den schlechten Dingen, wie der immer präsenten Burnham und ihrer wiedersinnigen Verbindung zu Spock.  

 

Die einfachste Frage, ob man mit einem Buch Spaß hatte, kann man hier durchaus bejahen. Das ist aber ein Spaß der ein wenig Überwindung kostet. Da es neben einer Geschichte, die sich viel Zeit lässt, auch eine vielgelobte Enterprise hat, die in den weitesten Teilen der Geschichte versagt. 

 

Wenn man hier auf der Suche nach eigentlichem Star Trek ist, im Sinne einer höher wertigen Moral hinter der actionreichen Story, wird man es schwer haben. Zwar trägt die Verwicklung von Grenzenlosen und Rengru viel Potenzial in sich um im besten Sinne eine Botschaft zu transportieren, leider verzichtet der Autor darauf diesen Strang bis zum Ende zu verfolgen. Hier scheint es als wollte man zu schnell zum Ende kommen, auf Kosten des Tiefganges. Auch wirkt die Auflösung der Geschichte wieder zu einfach und zu stark als Mittel der Charakterentwicklung. "Seht her was die Sternenflottenoffiziere mit einem Kaugummi und 10 cm Draht alles schaffen können!" - leider zu viel Discovery und zu wenig Star Trek.

 

Wenn man mich auf eine Zahl festnageln möchte, würde ich dem Roman eine 6 von 10 möglichen Punkten geben. Für Discovery-Fans ist dieser Roman aber gefundenes Fressen, er gewinnt besonders wenn man ihn nach der ersten Staffel und vor der zweiten Staffel Discovery liest. Ich hatte Spaß.

 

Wie immer packe ich euch weiter unten Affiliatelinks von Amazon.de rein. Wenn ihr einen Artikel, wie zum Beispiel der hier besprochene Roman kauft, dann unterstützt ihr mich ohne auch nur einen Cent mehr auszugeben.

 

Wenn Ihr mich auf meiner Reise durch das Universum von Star Trek regelmäßiger unterstützen wollt, habt ihr die Möglichkeit dies über Steady zu tun. Wenn nicht dann hilft auch weitersagen sehr. Ich danke euch wie immer im Voraus. 

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Perry Rhodan - Neue Liebe

Irgendwie hat es mich voll erwischt. Die Perry Rhodan hat schon immer eine Faszination auf mich ausgeübt. Leider hatte ich es, bis vor Kurzem, nicht geschafft mich zu überwinden und einfach mal mit dem lesen anzufangen. Zu schmuddelig und billig kamen mir die Heftromane immer vor und zu umfassend das Universum der längsten Sciencefictionserie. Mit meiner Arbeit bei Warp-Core.de begann dann die gezwungene Auseinandersetzung, denn dort haben wir den Plan gefasst alle wichtigen Science-Fiction-Themen die auf der Seite stattfinden auch in Podcastform zu behandeln. Da stand er nur der Elefant namens Perry Rhodan und seine über 5000 erschienen Hefte in allen Serien. Mit dem lieben Mario Staas hatte ich mir das Thema dann vor die Brust genommen, daraus ist unter Anderem die zweite Folge des WarpCast entstanden, um so wichtiger ist es dass es für mich einen Eintrittspunkt in das gesamte Universum darstellt. Denn neben dem Plan auch noch weitere Perry Rhodan zentrierte Podcast auf Warp-Core.de zu produzieren bin seitdem ein begeisterte Leser der Heftromane. Was mich früher abgeschreckt hat, so zum Beispiel die billige Produktion der Hefte, übt mittlerweile einen unwiderstehlichen Charme auf mich aus. Was sich früher als unüberwindliche Hürde darstellte ist mittlerweile eine motivierende Herausforderung, das gesamte Universum zu entdecken und herauszubekommen was da eigentlich alles so vor sich geht. 

 

Aber um vielleicht am Anfang zu beginnen und dem geneigten Leser einen Einblick in dieses Universum zu bieten, lasst mich erklären was es damit eigentlich auf sich hat. Perry Rhodan kurz zu erklären ist ähnlich wie bei allen großen und umfassenden Science-Fiction-Franchises eine Sache der Un Möglichkeit und schafft es nicht ansatzweise der Komplexität gerecht zu werden. Um es mit den Worten von Mario zu sagen, Perry Rhodan beschreibt den Weg der Menschheit in der Zukunft, mit und unter Führung des relativ unsterblichen Perry Rhodan. Man kann sich dabei die Heftromanserie an sich vorstellen wie eine große fortlaufende Geschichte, die sich in unterschiedlichen Zyklen und Unterserien bzw. Spinoffs und Reboots dieser Geschichte widmet. Am besten erklärt ist das auf den unterschiedlichen Wikis (Ich persönlich nutze die Perrypedia um einen Überblick zu gewinnen - es gibt mehrere).

 

Charakteristisch für Perry Rhodan Science-Fiction ist wohl die betont technische und stark deskriptive Erzählung. Dabei versäumen es die Romane die ich bis jetzt gelesen habe aber nicht, Beziehungen zwischen den Charakteren zu entwickeln. Das hat sich im Laufe der mittlerweile 59 Jahren, anscheinend auch zeitweise geändert.  Zwar kann ich das nur aus zweiter Hand beschreiben, da ich noch die entsprechenden Hände in die Finger bekommen habe, es scheint zwischenzeitlich aber Ausreißer in Erzählweise der Fantasy genommen bzw. Metaphysik. 

 

Die Serie bietet viel und obwohl ich noch nicht lange dabei bin, muss ich mir eingestehen dass ich mir gewünscht hätte viel früher über diese Hürde gesprungen wäre. Ich habe viel Freude an Perry Rhodan, vielleicht ist es auch etwas für euch. 

 

Um die Verfügbarkeit noch kurz zu besprechen hier noch ein paar Tipps: Die Hefte gibt es an jedem gängigen Bahnhofskiosk für 2,30 € zum Einzelhandelspreis. Die Ebooks gibt es auf allen gängigen Plattformen für 1,99€, Ebookpakete gibt es zu knapp 60 € für 50 Hefte. Ach ja die Silberbände gibt es auch noch, auch wenn man hier sagen muss, dass die Silberbände für mich keine Alternative sind, da gerade in den älteren Ausgaben hier der Urtext angepasst wurde. Für Puristen wahrscheinlich kein gutes Angebot. 

 

Ich würde mich freuen wenn ihr auch mal reinschaut und das Perryversum besucht. Schaut auch auf Warp-Core.de vorbei und hört in den WarpCast rein. Dort gibt es noch viel mehr Knowledge und Inhalte zu und über die Perry-Rhodan Romane. 

 

Unten habe ich ein paar Affiliatelinks reingestellt, dort findet ihr aktuelle Ausgaben der Hefte und der Silberbände. Lasst doch eure Eindrücke in der Kommentarfunktion dar, ich freue mich auf euren Input. 

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Daily Thoughts #3 - Die kommenden Projekte

Wer hätte das gedacht. Die ganze Welt zuhause, das ist gut so - und ich hab e auch mal wieder ein bisschen Freizeit um mich meinen kleinen und großen Projekten zu widmen. Neben der Arbeit bei Warp-Core.de und dem ausgedachten Buchprojekt, kann man ja auch mal wieder ein bisschen hier auf dem Blog vor sich hin schreiben. Zwar habe ich nichts besonderes vorbereitet aber das soll mich jetzt auch nicht abhalten. 

 

Die Zeit ist perfekt geeignet, nicht nur um sich seinen kleinen und großen Projekten zu widmen sondern auch um sich seinem Fandom oder dem sogenannten SuB zu widmen. Den Begriff habe ich bei meiner Schwester aufgeschnappt und er bedeutet so viel wie der „Stapel ungelesener Bücher“. Ich habe mal nachgeschaut und wenn es danach geht halte ich es wohl noch bis Ende des Jahres auf meinem Sessel vor dem Bücherregal aus. 

 

Um aus allem negativen Umständen dieser Krise etwas positives zu ziehen, ist das mein Ansatzpunkt, all die liegengebliebenen Bücher die da noch so herumstehen weg zu lesen. 

 

Anfangen werde ich mit der Star Trek Titan Reihe, die ich dann im Anschluss auch im WarpCast mit Götz Piesbergen besprechen werde. Dann geht es weiter mit einem ReRead der Vanguard-Reihe hinüber zu den etlichen Heften von Perry Rhodan die sich auch wieder angehäuft haben. Perry Rhodan soll hier im Blog zunehmend auch mehr Bedeutung gewinnen und als bleibendes Thema fester Bestandteil werden. 

 

Wann ich etwas zu meinem eigenen Romanprojekt schreiben oder vielleicht auch schon veröffentlich möchte kann ich jetzt noch nicht genauer sagen. 

 

Alles in Allem freue ich mich auf diese Arbeit, auf die Zeit mit meiner Familie und die kommenden Herausforderungen. Bitte passt alle auf euch auf und bleibt gesund. Haltet euch an den gesunden Menschenverstand und die Einschränkungen des öffentlichen Lebens. So schwer das auch sein mag, ist es der einzige Weg die Pandemie zu begrenzen und die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. 

Ich hoffe ihr bleibt dran und bis demnächst. 

 

Achse bevor ich es vergesse: Bei Amazon Kindle Unlimitied sind sehr viele Star Trek Romane verfügbar. Dort kann man wirklich. viel für schmales Geld lesen. Dies ist keine Werbung aber wer sich gerade mit den neueren Star Trek Büchern auseinandersetzen möchte kann sich dort ein kostenloses Probeabo abschließen und einen großen Teil der modernen CrossCult Bibliothek abgreifen. Wer das nicht möchte kann sich auch über die weiter unten dargestellten Affiliate-Links die Bücher bestellen. Wenn ihr über diesen Link einkaufen wollt, dann unterstützt ihr mich und den Blog auch finanziell, ohne dass es euch einen Cent kostet. Ich bedanke mich bereits im Voraus dafür. 

 

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Hallo Guten Tag mein Name ist Chris

So viel sei schon mal gesagt. Ich bin Chris oder eigentlich Christian. Vielleicht kennt ihr mich schon als @DrLennard von Twitter oder einen Teil des Podcasts Project Stargazer. Für alle die mich noch nicht kennen hier noch einmal ein herzliches Willkommen. Ich bin ein Star Trek Fan seit dem ich mich erinnere. Aber das ist nicht das einzige was mich bewegt, denn mindestens genauso viel meiner leider immer geringer werdenden Freizeit stecke ich momentan in eine kleine mobile Spieleplattform namens Nintendo Switch. Ja ich bin einer dieser Videospieler und auch noch ein Nintendo Kid. Naja kann man nichts machen sowas kommt in den besten Familien vor. 

 

Aufgewachsen bin ich in Sachsen, was ich aber berufsbedingt hinter mir lassen musste. So weh es mir auch tut, hat mich mein Job mittlerweile zu einem Weltenbummler gemacht und es verschlägt mich aller naselang nicht nur in verschiedenen Ecken von Deutschland. Zurzeit nenne ich den schönen Hunsrück mein Zuhause und werde hoffentlich noch ein bisschen hier bleiben können. 

 

Ich liebe das Lesen und lasse mich nur zu gern in fantastische Welten entführen. Je weiter sich diese Welten von unserer eigentlichen Realität entfernen und wie abstrakter diese Welten funktionieren, desto stärker ist der Reiz der auf mich wirkt. So bin ich im Laufe der Jahre nicht nur ein echter Science Fiction Fan geworden, sondern nenne auch das Genre der Fantasy mein Zuhause. Neben den Machern der unendlichen Weiten haben sich daher vor Allem folgende Autoren als Wegbegleiter meines Lebens erwiesen: J.R.R. Tolkien, Terry Pratchett, Douglas Adams, Stanislav Lem, Isaac Assimov, Bernhard Henn und oh mein Gott ich merke die Liste wird zu lang, deswegen lassen wir das besser.